Die Folgen von Cannabiskonsum auf die Lunge

Begründet auf zahlreiche Studien wird vermutet, dass der regelmäßige Konsum von Cannabis auf die Lunge wirkt. Die Folgen hieraus sind stärkeres Risiko an verschleimten Atemwegen und Husten zu erleiden.

Einige Studien versuchen herauszufinden, ob es einen signifikanten Einfluss hat, ob der Konsument nur kifft, nur raucht oder beides tut. Schnell wurde festgestellt, dass in allen Alternativen eine höhere Reizung der Bronchien vorzufinden ist als bei Nichtrauchern. Infolgedessen leiden Raucher eher an Husten, Schnupfen und Kurzatmigkeit.

Herausgefunden konnte zudem noch, dass die Beeinträchtigung der Lunge davon abhängt, wie viel in einer gewissen Zeit geraucht wird. Die Beeinträchtigungen sind bei den Dauerkiffern am stärksten ausgeprägt, sodass neben husten und Schleimbildung oftmals Atemnot die Folge sein kann.

Im Zusammenhang mit Krebs kann gesagt werden, dass Cannabis erst bei sehr übermäßigem Konsum zu Krebs führen kann. Das ist aber in den seltensten Fällen möglich, sodass gesagt werden kann, dass Cannabis eine Wahrscheinlichkeit für Krebs aufweist, es aber nicht unbedingt eintreten muss.

Wird das Risiko von Krebs der Kiffer und Nichtraucher verglichen, kann eindeutig gesagt werden, dass das Risiko für Kiffer weitaus größer ist. Dieses Risiko wird dadurch gesteigert, wenn neben Joints noch normale Zigaretten geraucht werden.

Nach einigen Forschungen konnte zudem herausgefunden werden, dass ein Joint aus purem THC also ohne zusätzlichen Tabak so schädlich für die Lunge ist wie 2,5 bis 5 Zigaretten, die hintereinander geraucht werden. Schließlich werden Joints tiefer inhaliert als normale Zigaretten.

Werden jedoch THC und Tabak in einem Joint kombiniert, so hat das die schlimmsten Folgen. Das Risiko für Lungenkrankheiten wie Lungenemphysem ist dadurch weitaus höher. Pur-Kiffer dagegen erleiden „nur“ an den leichten Folgen wie husten usw.

Für Asthma-Anfällige hilft das Kiffen insofern, dass die Bronchien erweitert werden. Trotzdem muss gesagt werden, dass das Kiffen durch das tiefe Inhalieren sehr gesundheitsschädlich ist. Gelingt das Aufhören nicht, so sollte an eine gesundheitsfreundlichere Version gedacht werden als Joints.

Weitere Folgen des Cannabiskonsums

Außerdem sollten Cannabiskonsumenten stets an die weiteren Folgen denken, die durch das Kiffen entstehen. Zum Beispiel kann das Kiffen das Herz beeinträchtigen, wenn Vorerkrankungen wie Diabetes oder Fettstoffwechselstörungen vorhanden sind. Im schlimmsten Fall kann das zu Herzinfarkt führen.

Darüber hinaus beeinträchtigt das Kiffen die Psyche stark. Schließlich kann es leicht vorkommen, dass eine psychische Abhängigkeit entsteht und infolgedessen eine Trägheit im Leben verbreitet wird. Zudem sind Psychosen oder Angstzustände langfristige Folgen des Kiffens.

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Letzte Aktualisierung: 7. Juni 2018 von Keuch-Husten.de